Craniosacral Therapie

Die Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte und dennoch wirkungsvolle Körpertherapie. Im Mittelpunkt steht die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), die das zentrale Nervensystem umgibt, es nährt und schützt.

Der Liquor bewegt sich rhythmisch durch die Wirbelsäule vom Schädel (Cranium) zum Kreuzbein (Sacrum). Kommt das Craniosacrale System z.B. durch Anspannung, körperliche oder seelische Erschütterungen aus dem Gleichgewicht, kann eine Reihe von Beschwerden und Krankheiten auftreten.

 

Die  rhythmischen Schwingungen des Craniosacralen Pulses werden über das Bindegewebe auf den ganzen Körper übertragen und lassen sich von geübten Händen wahrnehmen. Durch einfühlsame Behandlung an Knochen, Muskulatur und Bindegewebe werden Einschränkungen im Craniosacralen System erfühlt und gelöst. Der Körper gleitet dabei in eine tiefe Entspannung.

Er kommt wieder in Kontakt mit seinen eigenen Kraftquellen und Selbstheilungskräften. So kann sich Gesundheit aus dem Inneren entfalten – Heilung geschieht.

 

Wie verläuft eine Behandlung?

Nach einer kurzen Anamnese findet die Craniosacrale Behandlung in bequemer Kleidung im Liegen statt. Die Besonderheit ist dabei die sanfte, achtsame und "zuhörende" Berührung des Therapeuten mit den Händen, die mit dem Organismus in "Dialog" treten. Die unterschiedlichen Ausdrucksformen und Qualitäten des Craniosacralen Rhythmus geben dem Behandler Auskunft über den Zustand des Organismus. Durch subtile manuelle Impulse wird der Körper vom Therapeuten unterstützt und somit findet eine gestörte Harmonie wieder zurück ins Gleichgewicht, die Eigenregulation und Selbstheilungskraft werden aktiviert, Ressourcen aufgebaut und tiefe Entspannung ermöglicht.

Durch diese achtsame Herangehensweise können nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch emotionale Themen, die im Körper gespeichert sind, gelöst werden. Hierfür kann eine respektvolle verbale Begleitung hilfreich sein (siehe Traumaheilung).

 

Welche Beschwerden werden behandelt?

  • Verspannungen der Muskulatur
  • Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nach Operationen und Unfällen, z.B. bei Schleudertrauma
  • Probleme im Verdauungstrakt
  • Sehbeschwerden
  • Kiefergelenksbeschwerden, z.B. nächtliches Zähneknirschen
  • Tinnitus
  • Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
  • Erschöpfungszustände
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Depressive Verstimmungen und Angstzustände
  • Burn Out- Syndrom